1. Tag: Vom Königssee zum Kärlingerhaus
Unser Abenteuer beginnt früh am Morgen: Treffpunkt ist um 07:30 Uhr am Parkplatz der Touristeninformation Königssee. Gemeinsam fahren wir mit dem Boot über den türkisfarbenen See nach St. Bartholomä – ein erstes landschaftliches Highlight dieser Tour.
Anschließend steigen wir über die bekannte Saugasse stetig bergauf bis zum Kärlingerhaus am Funtensee (1.638 m). Die Landschaft ist beeindruckend – stille Seen, steile Felswände und dichte Bergwälder begleiten uns.
Gehzeit: 4-5 Std. | Strecke: 10,5 km
Aufstieg: 1100 hm | Abstieg: 85 hm
Verpflegung: Halbpension | Unterkunft: Kärlinger Haus
1. Tag – Variante: Zum Ingolstädter Haus
Für besonders ambitionierte Bergfreunde bietet sich eine längere Variante an. Nach einer Pause geht es weiter auf einem alpinen Höhenweg bis zum hervorragend geführten Ingolstädter Haus, wo ebenfalls übernachtet wird.
Gehzeit: 7,5 Std | Strecke: 16 km
Aufstieg: 1800 hm | Abstieg: 300 hm
Verpflegung: Halbpension | Unterkunft: Ingolstädter Haus
2. Tag: Über das Steinerne Meer nach Maria Alm
Am zweiten Tag überqueren wir die faszinierende Karsthochfläche des Steinernen Meeres in Richtung Riemannhaus (2.177 m). Dort erwartet uns eine wohlverdiente Mittagsrast mit Panoramablick.
Der Abstieg nach Maria Alm führt über einen steilen, teils drahtseilversicherten Weg – Trittsicherheit ist gefragt. Am Parkplatz Sandten (1.130 m) wartet bereits der Taxitransfer, der uns ins idyllische Ferleitental bringt. Übernachtung in der gemütlichen Trauneralm.
Gehzeit: ca. 6 Std. | Strecke: ca. 13 km
Aufstieg: 900 hm | Abstieg: 1200 hm
Verpflegung: Halbpension | Unterkunft: Trauneralm
3. Tag: Ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern
Heute führt unser Weg stetig bergauf zur unteren Pfandlscharte (2.665 m). Der Aufstieg beginnt sanft und wird im oberen Teil zunehmend alpiner. Während wir an Geröllfeldern und Bergwiesen vorbeiwandern, eröffnet sich ein eindrucksvolles Panorama – allen voran der Großglockner, der mit seiner markanten Silhouette den Horizont dominiert.
Oben angekommen genießen wir den atemberaubenden Blick auf das umliegende Hochgebirge, bevor es auf einem gut begehbaren Pfad bergab geht. Ein kurzer, aber spürbarer Gegenanstieg bringt uns schließlich zum rustikal eingerichteten Karl Volkert Haus (2.132 m) direkt an der Glocknerstraße, wo wir die Nacht verbringen und neue Kräfte sammeln.
Gehzeit: 5-5,5 Std. | Strecke: ca. 8,5 km
Aufstieg: 1250 hm | Abstieg: 650 hm
Verpflegung: Halbpension | Unterkunft: Karl Volkert Haus
4. Tag: Über Stockerscharte und Pfortscharte zur Luckner Hütte
Nach dem Frühstück führt uns der Weg zunächst entlang des Margaritzen Stausees, dessen türkisfarbenes Wasser einen eindrucksvollen Kontrast zur umliegenden Gletscherwelt bildet. Über den Wiener Höhenweg steigen wir zur markanten Stockerscharte auf und erreichen wenig später die Salmhütte (2.644 m), wo wir eine wohlverdiente Mittagspause einlegen.
Gestärkt nehmen wir den Anstieg zur Pfortscharte (2.828 m) in Angriff. Oben angekommen, genießen wir den Weitblick auf die umliegenden Gipfel, bevor wir über blühende Almwiesen zur idyllisch gelegenen Luckner Hütte (2.248 m) absteigen. Hier verbringen wir die Nacht inmitten der hochalpinen Kulisse der Hohen Tauern.
Gehzeit: 6-6,5 Std. | Strecke: 11,5 km
Aufstieg: 1000 hm | Abstieg: 900 hm
Verpflegung: Halbpension | Unterkunft: Luckner Hütte
5. Tag: Von Osttirol ins Villgratental
Am fünften Tag starten wir mit einem Taxitransfer ins Defereggental nach St. Jakob, einem kleinen Ort inmitten unberührter Natur. Von hier beginnt unsere Wanderung in südlicher Richtung. Der gut ausgebaute Steig führt uns zunächst durch bewaldete Hänge und über sanfte Almböden, bevor wir die weiten Hochflächen rund um die Alpe Stalle erreichen.
Der Weg wird nun alpiner und führt uns stetig bergauf zum Villgratener Törl (2.513 m) – einem natürlichen Übergang zwischen Osttirol und Südtirol. Oben angekommen, genießen wir einen fantastischen Ausblick über das Villgratental bis hin zu den Dolomiten.
Der folgende Abstieg führt uns durch eine malerische Almlandschaft hinunter zur urigen Jausenstation Unterstalleralm, wo uns eine deftige Einkehr mit regionalen Spezialitäten erwartet. Im Anschluss bringt uns ein Bus in unser nächstes Quartier, wo wir den Tag entspannt ausklingen lassen – je nach Verfügbarkeit in einem gemütlichen Hotel oder einer familiären Pension.
Gehzeit: 7,5 Std. | Strecke: 19,1 km
Aufstieg: 1100 hm | Abstieg: 1200 hm
Verpflegung: Halbpension | Unterkunft: Pension Kalkstein/Hotel Bergland/Hotel schwarzer Adler
6. Tag: Übergang ins Pustertal und zur Drei Schuster Hütte
Nach einem kurzen Bustransfer, steht heute ein landschaftlich besonders reizvoller Abschnitt auf dem Programm: Wir verlassen das Innervillgrater Tal und überqueren die Grenze nach Südtirol.
Vom malerischen Innerfeldtal aus steigen wir über sanfte Almwiesen und durch lichten Bergwald zum Haunoldköpfl auf. Der unscheinbare, aber aussichtsreiche Gipfel bietet einen beeindruckenden Blick auf die umliegenden Dolomitengipfel, allen voran die markante Dreischusterspitze.
Nach dem Gipfelerlebnis führt uns der Weg hinunter zur idyllisch gelegenen Dreischusterhütte, die idyllisch am Fuße der Sextner Dolomiten liegt. Dort verbringen wir die Nacht inmitten einer beeindruckenden Naturkulisse.
Die Tour verbindet stille Naturerlebnisse, weite Ausblicke und traditionelle Hüttenatmosphäre – ideal für alle, die die Dolomiten abseits der großen Routen erleben möchten.
Gehzeit: 5,5 Std. | Strecke: 12,1 km
Aufstieg: 1086 hm | Abstieg: 643 hm
Verpflegung: Halbpension | Unterkunft: Drei Schuster Hütte
7. Tag: Die Drei Zinnen – Krönender Abschluss der Tour
Zum Abschluss erwartet uns ein landschaftliches Highlight: der Aufstieg durch das Innerfeldtal zur spektakulär gelegenen Drei Zinnen Hütte (2.438 m).
Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit Blick auf die berühmten Nordwände der Drei Zinnen wandern wir über das wunderschöne Fischleintal hinab zur Fischleintalhütte. Dort endet unsere Tour mit einem bequemen Rücktransfer nach Berchtesgaden. Die Rückkehr zum Königssee ist gegen ca. 19:00 Uhr geplant.
Gehzeit: 5 Std. | Strecke: 12,0 km
Aufstieg: 1050 hm | Abstieg: 1009 hm
Verpflegung: Halbpension
Wichtiger Hinweis:
In den Sommermonaten kann es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu staubedingten Verzögerungen kommen.
Diese Tour ist kontidionell herausfordernd und bedarf Trittsicherheit und Schwindelfreiheit!