1. Tag : Garmisch Partenkirchen – Leutasch
Wir treffen uns um 08:30 Uhr am Parkplatz des Eisstadions, Am Eisstadion 1, in 82467 Garmisch-Partenkirchen. Da die Parksituation in Garmisch-Partenkirchen etwas herausfordernd sein kann, werden wir von hier aus ein Stück zu unserem eigentlichen Startpunkt, der Eckbauerbahn beim Skistadion spazieren.
Zu Beginn unserer heutigen Wanderung erleichtern wir uns die ersten Höhenmeter mit der Eckbauerbahn, bevor wir entspannt die ersten Höhenmeter in Richtung des idyllischen Kirchdorfes Wamberg in Angriff nehmen. Dieses liegt inmitten der imposanten Berglandschaft im Wettersteingebirge. Der Tag hält sich anstrengungstechnisch angenehm zurück. Auf Wegen, die wir eher aus dem Schwarzwald kennen, folgen wir dem Waldkamm und passieren mit dem Ferchensee einen der landschaftlichen Höhepunkte. Beim Gasthof Ederkanzel überschreiten wir bereits die Grenze nach Österreich und Tirol – was für ein grandioser Auftakt!
Wir steigen zum Parkplatz der Leutascher Geisterklamm ab, wo uns ein kurzer Bustransfer zu unserer Unterkunft in Leutasch bringt.
Unterkunft Hotel, Zimmertyp: Doppelzimmer/Einzelzimmer (mit Aufpreis), Verpflegung: Halbpension
Gepäcktransport!
Aufstieg Total: 302 hm / Abstieg Total 502 hm / Gehzeit 4,5 Std./ ca. 14,4 km
2. Tag: Leutasch – Seefeld in Tirol
Wetterstein, Mieminger Berge und Karwendel stehen gewissermaßen Spalier, wenn wir von Leutasch, zunächst auf dem Katzenkopf aufsteigen und uns dann, vorbei an einigen wahrhaft traumhaften Plätzen, dem mondänen Ort Seefeld nähern. Kaum mehr als eine Halbtagestour, zudem nicht einmal sonderlich anstrengend! Da bleibt uns allemal genug Zeit und Muße, zuerst die tollen Aussichtspunkte und später die abenteuerliche Zugfahrt von Seefeld nach Innsbruck zu genießen. Dort können wir vom Bahnhof in die nahe Innenstadt mit dem berühmten Goldenen Dachl bummeln und zuletzt mit dem häufig verkehrenden Linienbus zum Quartier nach Götzens oder Axams fahren.
Unterkunft Hotel, Zimmertyp: Doppelzimmer/Einzelzimmer (mit Aufpreis), Verpflegung: Halbpension
Gepäcktransport!
Aufstieg Total: 532 hm / Abstieg Total 456 hm / Gehzeit ca. 4,5 Std./ 14 km
3. Tag: Axamer Lizum – Stubaital
Die Innsbrucker nennen sie liebevoll die „Nordtiroler Dolomiten“ – die Kalkkögel, diese faszinierende Ansammlung von Kalkbergen im Nordosten der Stubaier Alpen. Wer von der Axamer Lizum oder der Bergstation des Birgitzköpfl-Lifts auf diese beeindruckenden Felsgipfel blickt, kann nicht leugnen: Sie wecken Erinnerungen an ihre berühmten Verwandten in Südtirol. Hier haben über Generationen hinweg Innsbrucker Bergsteiger das Felsklettern perfektioniert – das ist kaum verwunderlich.
Wir wechseln auf die Stubaitaler Seite der Kalkkögel, wo uns steile Felsabbrüche umgeben. Vor uns breitet sich ein traumhafter Höhenweg aus, der uns mit einem grandiosen Blick auf Serles und Habicht zur liebevoll bewirtschafteten Pfarrachalm führt. Nach dieser genussvollen Pause geht es dann hinab ins Tal und mit dem Bus zu unserer Unterkunft.
Unterkunft Hotel, Zimmertyp: Doppelzimmer/Einzelzimmer (mit Aufpreis), Verpflegung: Halbpension
Gepäcktransport!
Aufstieg Total: 490hm / Abstieg Total 1155hm / Gehzeit ca. 4 Std./ ca. 8,5 km0
4. Tag: Stubaital – Trins
Heute brechen wir auf zu einer Wanderung vom Stubaital ins Gschnitztal und betreten dabei eine völlig andere Welt. Der Kontrast zwischen diesen beiden Tälern könnte kaum größer sein. Während das Stubaital, geprägt von Tourismus und einer relativ dichten Besiedlung, mit seinen Bergbahnen und zahlreichen, teils imposanten Hotels aufwartet, finden wir im Gschnitztal ein charmantes, am Hang gelegenes Haufendorf rätoromanischen Ursprungs. Hier laden bescheidene, bodenständige Gasthöfe und Unterkünfte zum Verweilen ein, ergänzt durch eine vorbildliche Wander-Infrastruktur. Ein wahrhaftiger Ort des Wohlfühlens!
Unterkunft Hotel, Zimmertyp: Doppelzimmer, Einzelzimmer (mit Aufpreis) Verpflegung: Halbpension
Gepäcktransport!
Aufstieg Total: 925 hm / Abstieg Total 955 hm / Gehzeit 5,5 Std./ 14 km
5. Tag: Trins – Gossensass
Zugegeben, bevor wir die atemberaubende Aussicht genießen können, stehen uns fast 1000 Höhenmeter bevor. Doch unterwegs lockt die bewirtschaftete Trunahütte, ein wunderbarer Ort zur Rast – eine Versuchung, der wohl nur die überzeugtesten Asketen widerstehen können. Oben, am Eggerjoch, erwartet uns eine faszinierende Höhenwanderung auf über 2100 Metern, die mit unvergleichlichen Ausblicken auf die vergletscherten Zillertaler, die beeindruckende Tribulaungruppe und das Obernbergtal mit dem malerischen Obernberger See aufwartet. Und für einen kurzen Moment reicht der Blick sogar bis zum Langkofel in den Südtiroler Dolomiten. Nach einer Pause am Lichtsee, einem wahren Naturjuwel, steht uns ein steiler Abstieg nach Obernberg bevor. Von hier is es nur noch ein kurzer Transfer nach Gossensass , wo wir den Nachmittag im Hotel ausklingen lassen können.
Unterkunft Hotel, Zimmertyp: Doppelzimmer, Einzelzimmer (mit Aufpreis) Verpflegung: Halbpension
Gepäcktransport!
Aufstieg Total: 1039 hm / Abstieg Total 700 hm / Gehzeit 6 Std./ 14,3 km
6. Tag: Gossensass– Sterzing
Auf zum Endspurt – Ein letztes Mal stehen uns rund 800 Höhenmeter im Aufstieg bevor. Doch der nicht allzu steile Weg durch den schattigen Bergwald ist, trotz fehlender Aussichtspunkte, von besonderer Schönheit. Bei der Einkehr in der Almsiedlung der Vallmingalm können wir bereits auf unsere gelungene Alpenüberquerung anstoßen. Zwar kann das letzte, kurze Steilstück schweißtreibend sein – insbesondere nach einem „Zirbala“, einem köstlichen Zirbenschnaps in der Alm – doch schon am frühen Nachmittag erreichen wir die Bergstation der Rosskopfseilbahn. Von dort aus können wir entspannt ins malerische Städtchen Sterzing hinunterschaukeln. Oder wir statten dem Gipfel des Rosskopfs noch einen Besuch ab und genießen einen letzten Blick hinunter zur Vallmingalm und über das beeindruckende Trivulaunmassiv.
Gepäcktransport!
Aufstieg Total: 945 hm / Abstieg Total 155 hm/ Gehzeit 4 Std./ 9,3 km
7. Tag: Sterzing – Garmisch
Nun ist sie schon wieder rum unsere tolle Alpenüberquerung, die uns durch 3 Länder geführt hat.
Bei einem leckeren Frühstück können wir noch ein bisschen in Erinnerungen schwelgen, bevor uns der Transfer zurück nach Garmisch bringt, wo wir gegen Mittag ankommen werden.
HINWEIS: Da es in den Sommermonaten Staubedingt zu Verzögerungen kommen kann, bitten wir Euch, genügend Puffer für die Heimreise einzuplanen.